Tel. 03377 / 3433-0

Aktuell sind 19 Gäste und keine Mitglieder online

Gesuche

Information zum Zusammenschluss von RDM + VDM zum IVD


Die Fusionsveranstaltung fand in Berlin statt. Im Vorfeld gab es zahlreiche Verhandlungen zwischen den beiden Verbänden RDM (als ältester Verband Deutschlands gegr. 25.Okt. 1924) und VDM. Leider konnte auf Bundesebene keine Einheitlichkeit erzielt werden, so das folgende Landesverbände des RDM der Fusion noch nicht zugestimmt und somit noch nicht Mitglied des IVD sind - es sind die Landesverbände
Berlin / Brandenburg, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt. In den Landesverbänden Bremen / Bremerhafen und Nordrhein-Westfalen hatten sich die Mitglieder gegen eine Fusion ausgesprochen, trotzdem stimmten die Delegierten auf der Fusionsversammlung in Berlin einer Fusion zu (!?).
Nunmehr sollen weitere Nachverhandlungen geführt werden, um die Interessen beider Verbände auszugleichen- natürlich mit dem Ziel, dass sich alle Landesverbände einheitlich im IVD (Immobilienverband Deutschland) vereinigen. Es gibt auch heute noch keine Einigung der Landesverbände, so dass der RDM Landesverband Berlin-Brandenburg immer noch ein eigenständiger Verbandsbereich des RDM ist. Zurzeit sind keine Aktivitäten zu erkennen, um diesen Umstand zu ändern. Eigentlich schade.

 

B A U E N

BauGB Baugesetzbuch- Dieses Gesetz sollte sich jeder bauwillige Bürger in Verbindung mit der jeweils gültigen Landesgesetzgebung ansehen, bevor er eine Baumassnahme in Angriff nimmt.


BauNV: Die Baunutzungsverordnung sollte für jeden Grundstückskäufer von Interesse sein. Darin ist bestimmt, welche Nutzungsmöglichkeiten es an einem Grundstück gibt. Hier sind auch spezielle Aussagen zum Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan (siehe auch §§ 5- 10 BauGB). Wichtig ist noch, dass ein rechtskräftiger Flächennutzungsplan noch keinen Rechtsanspruch auf ein bestimmtes Grundstück und deren Nutzungsmöglichkeit darstellt. Erst ein rechtskräftiger Bebauungsplan bildet Rechtssicherheit für ein bestimmtes Bauvorhaben.


GFZ: Geschossflächenzahl. Sie gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind.


GRZ: Grundflächenzahl. Diese Zahl gibt an, wie viel Quadratmeter Grundfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Ausschlaggebend ist nicht die Größe des Grundstücks allein, sondern vielmehr die zu ermittelnde Fläche an Bauland und die sich daraus zu ermittelnde Fläche, die von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Dazu zählt nicht nur das Haus, sondern auch bestimmte Nebenflächen für z.B. Garagen, Stellplätzen, Zufahrten.

§ 34 BauGB: Viel wird über diesen Paragraph bei der Vermittlung von Grundstücken gesprochen. Hier handelt es sich um eine Baulücke im Innenbereich eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles. Grundsätzlich ist hier eine Bebauung nach BauGB möglich. Der zu errichtende Baukörper muss sich aber nach Art und Mass der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die nähere Umgebung einfügen. Die Erschließung muss gesichert sein. Rechtssicherheit bildet hierbei auch erst eine positive Bauvoranfrage bei der jeweiligen unteren Bauaufsichtsbehörde.

 

F I N A N Z I E R E N & G R U N D B U C H

Allg. Information zum Grundbuch zu Grundbuchauszüge.
Aufgrund der Umstellung auf elektronisches Grundbuch ist es uns nicht mehr möglich bei allen Grundbuchämtern selber Grundbuchauszüge zu fertigen -zu kopieren. Wir könnten den Grundbuchinhalt nur per Hand abschreiben (!!!). Dies macht aber keinen Sinn, da die finanzierenden Banken dies nie akzeptieren würden. Wir müssen daher bei den Grundbuchämtern die Grundbuchauszüge zeitnah zur Finanzierung fertigen lassen. Dies ist mit Kosten verbunden, die wir leider auf die Eigentümer umlegen müssen. Wir bitten dies zu berücksichtigen und bedanken uns für Ihr Verständnis.


Auflassungsvormerkung: Ist auch grob als Vorstufe zur Eigentumsumschreibung (Auflassung) zu benennen. Das Grundbuchamt trägt die Auflassungsvormerkung aufgrund notariellen Kaufvertrages ohne weitere Prüfung zur Sicherheit des Käufers sofort in das Grundbuch ein (II. Abteilung).


Dienstbarkeiten: Sie werden in Abteilung II des Grundbuches eingetragen und können sehr umfangreich sein. Jeder sollte sich über vorgesehene Dienstbarkeiten erkundigen. Das können Abstandsflächendienstbarkeiten, Wegerechte, Rechte der Energieversorgungsunternehmen, aber auch öffentliche Rechte sein.


Eigenkapital: Wichtiger Faktor für eine Baufinanzierung. Zum Eigenkapital zählen z.B. Bargeld, Sparguthaben, Bausparguthaben (soweit sie zuteilungsreif sind, das heisst, ohne Zwischenfinanzierung sofort zur Verfügung stehen), Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren. Auch das eigene Grundstück , Eigenleistungen oder bezahlte Baumaterialien, Verwandtendarlehen, Arbeitgeberdarlehen, sowie öffentliche Zuschüsse können als Eigenkapital angerechnet werden. Grundsatz einer Finanzierung sollten 20 bis 30% Eigenkapital sein, um die monatlichen Belastungen tragbar zu halten.


Erbbaurecht: Erbbaurecht wird in vielfältiger Weise vergeben durch Kirchen, Bauträger, Privatleute u.a.. Vergeben werden diese Rechte durch notarielle Beurkundung. Es gibt erhebliche Abweichungen zwischen gewerbliche und für Wohnbau genutzte Verträge. In erster Linie umreißen Zeit und Geld das Spannungsfeld. Bei Wohnbau werden in der Regel zwischen 75 und 100 Jahre als Vertragslaufzeit vereinbart. Die zu treffende Vereinbarung über den variablen Erbbauzins für die vereinbarte Laufzeit bildet eines der Hauptprobleme. Für den Abschluss solcher Verträge sollte man sich eingehend beraten lassen.


Grundschuldbestellung im Grundstückskaufvertrag: Immer wieder werden wir nach dieser Bedeutung gefragt. Eine Grundschuldbestellung wird vorgenommen, wenn eine Immobilie über eine Bank finanziert werden soll. Der Verkäufer als Eigentümer der Immobilie räumt den Käufer durch Vollmacht im Kaufvertrag die Bestellung einer Grundschuld ein. Da der Käufer noch nicht Eigentümer dieser Immobilie ist, muss der Verkäufer in dieser Form mitwirken, um den Käufer die Möglichkeit einzuräumen, mit der Bank einen Kreditvertrag abzuschliessen und der Bank die Sicherung einer ranggerechten Stelle im Grundbuch zu ermöglichen.


Grunderwerbsteuer: Eine Steuer, die beim Erwerb von Grundstücken anfällt und auf unbebaute und bebaute Grundstücke entsprechend des Kaufpreises angerechnet wird.  Dieser Steuersatz beträgt  in Brandenburg  6,5 % des Kaufpreises und muss vom Käufer getragen werden. Jedes Bundesland entscheidet selber über die Höhe des Steuersatzes.


Notaranderkonto: Der beurkundende Notar richtet ein von ihm benanntes Konto ein. Darauf werden Fremdgelder treuhänderisch in Verwahrung genommen. Dies ist immer mit zusätzlichen Kosten verbunden.


Notarbestätigung: Hierbei handelt es sich um eine schriftliche Bestätigung des Notars, dass einer ranggerechten Eintragung der Grundschuld im Grundbuch nichts im Wege steht. Vorteil, die Auszahlung des Darlehens kann vor Eintragung im Grundbuch vollzogen werden.


Verkehrswert: Marktwert einer Immobilie an einem bestimmten Stichtag. Genau §194 BauGB.


Vorfälligkeitsentschädigung: Ein bestimmter Betrag, den die Bank für eine außerplanmäßige Rückzahlung eines Darlehens verlangt.


Vorkaufsrecht: Das gesetzliche Vorkaufsrecht der Gemeinde ist in den §§ 24-28 BauGB geregelt. Allgemein darf das Vorkaufsrecht nur ausgeübt werden, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies rechtfertigt. Dies bezieht sich in erster Linie auf Grundstücksflächen, die für öffentliche Zwecke benötigt werden. Insbesondere z.B. in Umlegungsgebiete, förmliche Sanierungsgebiete, im Geltungsbereich von Erhaltungssatzungen. In Brandenburg wird für die Genehmigung eines Grundstückkaufvertrages auch das Negativzeugnis der Landesanstalt für Großschutzgebiete (LAGS) der Naturschutzbehörde benötigt.

Widerrufsrecht bei Maklerverträgen
Ab 13.6.2014 haben Makler laut Gesetz als Immobilienvermittler aufgrund Ihres Dienstleistungsangebotes und dem Zustandekommen möglicher Fernabsatzverträge eine Widerrufsbelehrung zu diesen Vertragsverhältnissen anzugeben.
Die Widerrufsbelehrungen werden Sie auch auf den Internetportalen wie immowelt, immobilienscout24 usw. ab dem 13.6.2014 bzw. schon vorher wiederfinden.

Bitte nehmen Sie als interessierter Kunde für unsere Objekte diese Hinweise auf und lesen Sie sich den Schriftverkehr mit uns entsprechend durch. Ohne den Abschluss und die Einforderung der Unterlagen ist es uns nicht möglich, Ihnen weitere Objektunterlagen zuzusenden.
Da diese Vorgehensweise für alle Makler gesetzlich vorgegeben ist, bitten wir um Ihr Verständnis.

ausgewählte Angebote

Wochenendbungalow
Nähe Wolziger See

Interessante Immobilie
Café/Pension

Modernes EFH
r e s e r v i e r t